Darmkrebs verhindern

Vorsorge kann Leben retten

Darmkrebs ist nicht nur die zweithäufigste Krebserkrankung, sondern liegt auch an zweiter Stelle aller durch Krebs verursachten Todesfälle in Deutschland. Bis zu 90 Prozent der Betroffenen könnten geheilt werden, wenn die Erkrankung bereits im Vor- oder Frühstadium entdeckt würde. Daher rät die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft, dass mehr Menschen die Früherkennungsangebote in Anspruch nehmen.

Darmkrebs entsteht zu 90 Prozent aus so genannten Polypen. Das sind gutartige Wucherungen in der Darmschleimhaut. Bis aus einem kleinen Polypen Darmkrebs entsteht, vergehen fünf bis zehn Jahre. In dieser Phase nimmt ein Betroffener zumeist keinerlei Beschwerden wahr. Daher ist es so wichtig, den Darm regelmäßig untersuchen zu lassen.

Ab dem 50. Lebensjahr tritt Darmkrebs gehäuft auf. Das Programm der gesetzlichen Krankenkassen umfasst daher einen jährlichen Test auf verborgenes Blut im Stuhl ab dem 50. Lebensjahr und insgesamt zwei Darmspiegelungen ab dem 56. Lebensjahr, die im Abstand von zehn Jahren durchgeführt werden. Wer keine Darmspiegelung in Anspruch nehmen kann oder möchte, kann alle zwei Jahre einen Stuhlbluttest durchführen lassen.

Eine Darmspiegelung ist eine risikoarme Untersuchung, die nur etwa 20 Minuten dauert. Sie ist die zuverlässigste Methode, Polypen oder Tumore zu entdecken und bietet den Vorteil, dass Polypen bereits direkt während der Untersuchung abgetragen werden.

Eine ausführliche Broschüre zu diesem Thema können Sie in der Geschäftsstelle der Krebsgesellschaft oder direkt online bestellen.


Mehr zum Thema Darmkrebs

Ausführliche Informationen zu Thema Darmkrebs bietet die Felix Burda Stiftung unter www.darmkrebs.de


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