N - O - Krebs von A - Z (Glossar)
N
Neoplasma
Neu entstandene, abnorme Zellwucherung; häufig handelt es sich dabei um
bösartige Tumore.
Neuroblastom
Bösartiger Tumor des Nervensystems, der aus unreifen Nervenzellen
besteht.
Nitrosamine
Krebserregende Stoffe (Kanzerogene), die mit der Nahrung aufgenommen
oder vom Körper selbst aufgebaut werden können.
Nodulus
Knötchen; kleine feste Schwellung, die ertastet werden kann.
Nodus
Knoten; abgegrenzte, knollige Gewebeverhärtung.
Nukleamedizin
Anwendung radioaktiver Substanzen im menschlichen Körper für
diagnostische und therapeutische Zwecke.
Nukleolus
Kernkörperchen; dichte Struktur innerhalb des Zellkerns, die für
die
Herstellung von ribosomaler RNA zuständig ist.
O
Ödem
Ansammlung von Körperflüssigkeit in den Zwischenzellräumen
(Lymphödem).
Östrogen
Hormon, das hauptsächlich von den Eierstöcken (Ovarien) gebildet
wird; spielt eine wichtige Rolle bei der Ausprägung der Brust, beim
Ablauf
der Monatsblutung sowie bei der Fortpflanzung. Darüber hinaus spielt
es
auch eine wichtige Rolle beim Knochenstoffwechsel.
Östrogen/Progesteron Rezeptor Assay
Verfahren zur Bestimmung der Hormonabhängigkeit eines Brustkrebses,
wird meistens bei der Biopsie durchgeführt. Man sucht dabei auf den Tumorzellen nach Anlegestellen für die Hormone Östrogen und Gestagen.
Sind sie vorhanden, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Brustkrebs
in seinem Wachstum von einem oder beiden Hormonen abhängig ist. Diese
Erkenntnis macht man sich zunutze, indem man die Patientin mit Hormon blockierenden
Medikamenten behandelt.
Okkultes Blut
Unsichtbare Blutspuren, vor allem im Stuhl. Der Haemoccult- oder Guajak-
Test wird zur Früherkennungsuntersuchung bei Kolon- und Rektumkarzinom
eingesetzt.
Onkogen
Ein Gen, das die Entstehung von Krebs verursachen oder begünstigen
kann. Das Adjektiv onkogen bezeichnet jeden Faktor, der ursächlich dazu
beiträgt.
Onkologie
Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Erforschung und Behandlung von
Tumorerkrankungen beschäftigt.
Osteogenes Sarkom
Knochentumor.
Osteoporose
Erkrankung des Skelettsystems verbunden mit dem Abbau von
Knochensubstanz. Die Gefahr von Knochenbrüchen steigt dabei an.
Ovarektomie
Entfernung der Eierstöcke
Ovarien
Eierstöcke; weibliche Keimdrüse; produziert bei geschlechtsreifen
Frauen
befruchtungsfähige Eizellen und verschiedene Hormone (Gestagene, Östrogen).
