Neuigkeiten aus den Beratungsstellen


Neue Räumlichkeiten für das Krebsberatungszentrum Westküste

Am 15. Juni 2015 eröffnet das neue Krebsberatungszentrum Westküste in Brunsbüttel seine Türen. Die Räume in der Koogstraße 41-43 sind in den vergangenen Wochen kernsaniert und liebevoll eingerichtet worden. Das Beratungsangebot für Krebsbetroffene und Angehörige soll in diesem Zusammenhang weiter ausgebaut werden. Neben der sozialen Beratung wird demnächst auch psychoonkologische Beratung angeboten. Zusätzlich dient das Krebsberatungszentrum als zentraler Treffpunkt für Selbsthilfegruppen, Kurse, Workshops und Informationsveranstaltungen. Am Samstag, 13. Juni, können die Räumlichkeiten bereits beim Tag der offenen Tür besichtigt werden.

Finanziert werden konnte die Einrichtung eines neuen Krebsberatungszentrums nur dank der Spendeneinnahmen der Wattolümpiade. Bei diesem schmutzigen Benefiz-Spektakel werden die Sportarten Handball, Fußball und Volleyball im Brunsbütteler Watt ausgetragen. "Schmutziger Sport für eine saubere Sache" wird die Veranstaltung deshalb auch genannt. Weit über 250.000 Euro hat der Wattolümpiade-Verein seit 2004 an Spenden generiert. Die Idee zu dem Spektakel hatte Jens Rusch, der 2001 selber an Krebs erkrankte. Gemeinsam mit seinem heutigen Team - dem Wattikan - wurde das Konzept ausgearbeitet und 2004 das erste Mal eine Wattolümpiade ausgetragen. Dank der Spendeneinnahmen konnte 2005 die erste Krebsberatungsstelle am Brunsbütteler Klinikum ihre Arbeit aufnehmen. Ein Jahr später folgte die Beratungsstelle am Westküstenklinikum Heide. Damit wurde eine Versorgungslücke an der Westküste geschlossen.

"Ohne die Unterstützung der Wattolümpiade wäre die Einrichtung dieser beiden - für die Patienten und Angehörigen so wichtigen - Anlaufstellen nicht möglich gewesen", so Prof. Dr. Dr. Bernhard Kimmig, Vorstandsmitglied der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. Für Jens Rusch ist die Einweihung des neuen Krebsberatungszentrums "ein Quantensprung". Es sei Ausdruck für die viele Arbeit, die Ehrenamtliche in die Organisation der Benefizveranstaltung stecken. "Wir sind glücklich, dass wir mit der Eröffnung des Krebsberatungszentrums Westküste mitten in Brunsbüttel das Angebot für Krebsbetroffene ausweiten und den Wirkungskreis unseres Engangements auf den Nachbarkreis Steinburg ausdehnen können", so Rusch.

Ein großer Dank gilt auch den zahlreichen Unterstützern, durch die die Einrichtung des Krebsberatungszentrums erst möglich wurde. Allen voran die Apotheker-Familie Walter, die Eigentümer der Räumlichkeiten ist und diese kostenfrei zur Verfügung stellt. Finanzielle Mittel kamen unter anderem vom Verein "Stark gegen Krebs e.V." aus Frankfurt sowie von Dieter Lenk aus Burg, der anlässlich seines 7o. Geburtstages um Spenden für den guten Zweck gebeten hat. Weitere Geldspenden steuerten die Familien Hiel und Keiemburg bei, außerdem der Sparklub "Gemütlichkeit". Stefan Ogrzala (Mala), Jürgen Schümann (Elektrotechnik) und Michael Hundrieser (IT) kümmerten sich mit ihren Mitarbeitern um die Renovierung der Räume, die einst eine Tierarztpraxis beherbergte.

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