1. Selbsthilfetag in der Sparkassenakademie in Kiel

Erster landesweiter Krebs-Selbsthilfetag ein voller Erfolg

Krebs SelbsthilfetagAm Mittwoch, 15. März, lud die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft Krebspatienten, Angehörige und alle an Selbsthilfe Interessierten zum ersten landeweiten Krebs-Selbsthilfetag ein. Um 14 Uhr wurden die zahlreichen Besucher in der Sparkassen-Akademie in Kiel herzlich von Katharina Papke, Geschäftsführerin der Krebsgesellschaft, begrüßt.

„Mit dem Krebs-Selbsthilfetag möchten wir Betroffenen Mut machen, sich ähnlich Erkrankten anzuschließen, mit den verschiedenen Selbsthilfegruppen ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen oder sich einfach über die Möglichkeiten der Selbsthilfe zu informieren“, so Papke. „Viele fühlen sich allein mit ihrer Diagnose und haben Lust sich auszutauschen. Das wollen wir unterstützen“.
Eingeleitet wurde der Nachmittag von Edith Paulsen, Dipl.-Sozialpädagogin und Kursleiterin für Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR), die über das Thema „Achtsamkeit als Weg der Freundschaft mit sich selbst“ informierte. Nach einer kurzen Einführung, was unter Achtsamkeit zu verstehen ist, wurden die Besucher zu einer kurzen Übung eingeladen. Jeder sollte in sich hineinhorchen und spüren, welche Gefühle und Gedanken zu diesem Zeitpunkt präsent sind, ohne diese zu bewerten.
Im Anschluss stellten sich die Selbsthilfegruppen der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft vor und gewährten den Besuchern einen Einblick in ihre Arbeit. Georg Abdallah von der Prostata-Selbsthilfegruppe ermutigte speziell auch die Männer, sich nach einer Krebsdiagnose Hilfe zu suchen und sich mit anderen auszutauschen. Die Termine der Selbsthilfegruppen, die sich in den Räumlichkeiten der Krebsgesellschaft treffen, finden Sie hier.

Nach der Kaffeepause folgte ein Vortrag zu „Wie sag ich’s meinen Kindern? Überwindung der Sprachlosigkeit nach einer Krebsdiagnose“. Referent war der Psychoonkologe Manfred Gaspar, der auch in den Krebsberatungsstellen in Husum und Brunsbüttel aktiv ist. Er ermutigte Eltern, die von Krebs betroffen sind, innerhalb der Familie über die Diagnose offen zu sprechen, um einem möglichen Rückzug, Ängsten oder Schuldgefühlen der Kinder vorzubeugen.

Zum Abschluss des Krebs-Selbsthilfetages bekamen die Besucher dann noch wertvolle Tipps zur Gründung einer eigenen Selbsthilfegruppe: Angeline Hamborg, Nina Hübner und Dr. Bettina Schwanck berichteten von ihren ganz persönlichen Erfahrungen bei der Gründung ihrer BrustkrebsSprotten, einer Selbsthilfegruppe für Frauen, die vor der Menopause an Brustkrebs erkrankt sind.

Es war ein rundum gelungener Nachmittag mit vielen tollen Gesprächen und regem Austausch. Bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützern und den engagierten Referenten und Helfern.

Programm Selbsthilfetag


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