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Sonnenschein statt Matsch – Wacken zeigte sich in diesem Jahr von seiner schönsten Seite. Das gute Wetter bescherte uns nicht nur viele gut gelaunte Festivalbesucher*innen, sondern bot auch die perfekte Gelegenheit, über Sonnenschutz aufzuklären.

An unserem Stand im Wacken Foundation Camp drehte sich deshalb vieles um den richtigen Schutz vor UV-Strahlung. Besonderes Interesse zogen die UV-Spiegel auf sich. Beim Blick in diese speziellen Spiegel, wurde sichtbar, wie gut die Sonnencreme tatsächlich aufgetragen war – und wo noch nachgecremt werden sollte. Viele Metalheads nutzten die Gelegenheit für den Selbstcheck und griffen anschließend direkt zur Sonnencreme.

Selbstcheck ist auch das Stichwort für unsere weiteren Präventionsthemen. Die Brust- und Hodentastmodelle auf unserem Tisch weckten die Neugier bei vielen Metalheads. An den Modellen wird Prävention ganz praktisch erlebbar: Wie fühlen sich Veränderungen im Gewebe an? Worauf sollte geachtet werden? Mit einem kleinen Gaming-Faktor luden wir dazu ein, aus drei Brustmodellen die gesunde Brust zu ertasten. Spielerisch entstand so der Einstieg in viele wertvolle Gespräche über Selbstuntersuchung, Früherkennung und Vorsorge. „Genau diese Gespräche machen das Wacken Foundation Camp für uns jedes Jahr so besonders. Die Offenheit, das Interesse und die Herzlichkeit der Metal-Community beeindrucken uns immer wieder“, sagt Barbara Dalmer, 1. Vorsitzende der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V.

Ganz im Stil von Wacken stand unsere Versteigerung. Denn auch dieses Jahr konnten wir einen waschechten Schädel mit Hörnern, der uns von Louisa Kraus gespendet wurde, anbieten. Über mehrere Tage konnten Gebote im Rahmen einer stillen Auktion abgegeben werden. Am Ende ging der „Fridolin“ getaufte Schädel für 200 Euro an seinen neuen Besitzer. Der Erlös kommt unserer Arbeit zugute und hilft dabei, Menschen in Schleswig-Holstein weiterhin zu informieren, zu begleiten und zu unterstützen.
Neben der Prävention war auch Raum für die leisen Momente. Angehörige erzählten von ihren Liebsten, Betroffene berichteten von ihrer Erkrankung und gemeinsam entstanden kleine Grüße und Mutmacherbotschaften für Menschen, die das Festival in diesem Jahr aufgrund ihrer Krebserkrankung nicht besuchen konnten. „Diese Begegnungen berühren uns jedes Mal aufs Neue und zeigen, wie wichtig es ist, zuzuhören, füreinander da zu sein und Solidarität zu leben“, sagt Jana Ruttkowski, die den Stand der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V. im Foundation Camp organisiert hat.

Für unser Team war die Zeit im Wacken Foundation Camp wieder eine unglaublich intensive und bereichernde Erfahrung. Wir freuen uns über jedes bekannte Gesicht, über jede neue Begegnung und über die Möglichkeit, dem wichtigen Thema Krebsprävention mit Leichtigkeit, Offenheit und einer Prise Festivalgefühl zu begegnen.

Danke, Wacken! Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr. Und bis dahin gilt: Achtet auf euch, geht zur Vorsorge, untersucht euch regelmäßig selbst – und denkt daran: Egal, was kommt, wir sind für euch da.

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