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Die Prävention von Krebserkrankungen ist ein wesentliches Ziel der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. In diesem Bereich gab es in den vergangenen Jahren unzählige Forschungsprojekte mit neuen Erkenntnissen, wie wir Krebs und anderen Erkrankungen langfristig vorbeugen können.

Mit Informationsmaterialien und Aufklärungskampagnen möchten wir an dieser Stelle für einen gesundheitsbewussten Lebensstil werben und dazu ermutigen, an Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen.

Sunpass – gesunder Sonnenspaß für Kinder!

Die Zahl der Hautkrebsneuerkrankungen in Deutschland nimmt stetig zu. Sonnenbrände in der Kindheit sind ein Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs, weil Kinderhaut besonders empfindlich ist und die hauteigenen Schutzmechanismen noch nicht vollständig entwickelt sind.

Deshalb hat die Europäische Hautkrebsstiftung (ESCF) 2012 das Projekt „SunPass“ ins Leben gerufen.

Ziele der Kampagne sind es

  • die UV-Belastung für Kinder in Kindertagesstätten zu reduzieren,
  • das Bewusstsein von pädagogischen Fachkräften und Eltern zum Thema zu stärken und
  • langfristig die Zahl der Hautkrebsneuerkrankungen zu senken.

Im Rahmen des Projektes schulen wir Eltern und pädagogische Fachkräfte zum richtigen Umgang mit der Sonne und bringen Informationsmaterial zum Aufbereiten des Themas in der Kita mit. Nach Umsetzung der wichtigsten Sonnenschutzmaßnahmen zeichnen wir die Einrichtung mit dem „SunPass“ aus.

Im Jahr 2019 konnten wir in 9 Kindertagesstätten 80 pädagogische Fachkräfte sowie 600 Kinder und deren Eltern mit dem Projekt erreichen.

Möchten auch Sie mit Ihrem Kindergarten an dem kostenfreien Projekt teilnehmen? Sprechen Sie uns gerne an und informieren Sie sich!
SunPass Informationsflyer

Projektleiterin SunPass
Ina Michael
0431-800 10 85
michael@krebsgesellschaft-sh.de

Der Krebs-Vorsorgepass für Männer und Frauen

In Schleswig-Holstein erkranken jährlich 19.000 Menschen neu an Krebs. Wird Krebs früh erkannt, ist er in vielen Fällen heilbar – doch bisher nutzen nur etwa 50% der Frauen und 20% der Männer die Angebote der Krankenkassen. Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft hat daher für alle Frauen und Männer in Schleswig-Holstein einen Vorsorgepass zur Früherkennung von Krebs entwickelt. Mit dem Vorsorgepass wollen wir auf das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm aufmerksam machen und mehr Menschen zu einer Teilnahme motivieren.

Der Vorsorgepass gibt einen Überblick über das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm sowie über weitere medizinisch sinnvolle Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Gleichzeitig bietet er den Versicherten und Ärzten die Möglichkeit, die Teilnahme an den Maßnahmen langfristig zu dokumentieren und erinnert darüber hinaus an den nächsten Untersuchungstermin.

Realisiert werden konnte das Projekt durch die finanzielle Unterstützung der schleswig-holsteinischen Sparkassen.

Hier können Sie den Vorsorgepass bestellen oder downloaden

Gesetzliche Früherkennungsuntersuchungen für Frauen

AlterUntersuchung zur Krebsfrüherkennung
20Jährliche Untersuchung des inneren und äußeren Genitals mit Abstrich vom Gebärmutterhals und –mund.
30Jährliche Tastuntersuchung der Brüste und Achselhöhlen durch den Arzt bzw. die Ärztin, einschließlich Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust.
35Alle zwei Jahre Ganzkörperuntersuchung der Haut.
50 – 55Jährlicher Test auf verborgenes Blut im Stuhl.
55Insgesamt zwei Darmspiegelungen im Abstand von mindestens 10 Jahren oder alle zwei Jahre Test auf verborgenes Blut im Stuhl.
50 – 70Alle zwei Jahre Röntgen-Untersuchung der Brust (Mammografie-Screening).

Gesetzliche Früherkennungsuntersuchungen für Männer

AlterUntersuchung zur Krebsfrüherkennung
35Alle zwei Jahre Ganzkörperuntersuchung der Haut.
45Jährliche Tastuntersuchung des Enddarms mit Abtasten der Prostata sowie Inspektion des äußeren Genitals.
50 – 55Jährlicher Test auf verborgenes Blut im Stuhl.
55Insgesamt zwei Darmspiegelungen im Abstand von mindestens 10 Jahren oder alle zwei Jahre Test auf verborgenes Blut im Stuhl.

Jeder Mensch kann eine Menge dazu beitragen, das eigene Risiko an Krebs zu erkranken zu mindern. Der Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung ist eine Zusammenfassung aller Maßnahmen, die zu einer Senkung des persönlichen Krebsrisikos beitragen. Er wurde 1987 auf Initiative der Europäischen Kommission veröffentlicht und seitdem anhand der neusten onkologischen Forschungsergebnisse stetig weiterentwickelt.

Klicken Sie auf ein Symbol um weitere Informationen zu den spezifischen Empfehlungen zu erhalten.

Rauchen ist einer der wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für Krebs. Von 100 Lungenkrebspatienten sind 90 aktive oder ehemalige Raucher. Da Rauchen nahezu jedes Organ schädigt, löst es aber noch viele weitere Krebserkrankungen aus, etwa Tumore im Mund- und Rachenraum, im Magen oder der Harnblase. Ein Rauchstopp ist darum echte Krebsvorsorge.
1. Rauchen Sie nicht
Rauchen ist einer der wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für Krebs. Von 100 Lungenkrebspatienten sind 90 aktive oder ehemalige Raucher. Da Rauchen nahezu jedes Organ schädigt, löst es aber noch viele weitere Krebserkrankungen aus, etwa Tumore im Mund- und Rachenraum, im Magen oder der Harnblase. Ein Rauchstopp ist darum echte Krebsvorsorge.

1. Rauchen Sie nicht

Auch Passivrauchen erhöht das Krebsrisiko. Denn bei der der Verbrennung von Tabak werden Karzinogene in die Luft abgegeben. Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) geht davon aus, dass Zigarettenqualm die häufigste Ursache für Lungenkrebs bei Nichtrauchern ist. Untersuchungen zeigen zudem, dass sich das Lungenkrebsrisiko von chronischen "Passivrauchern" verdoppelt. Darum gilt es, Plätze, an denen geraucht wird, zu meiden. Wird zu Hause oder am Arbeitsplatz geraucht, sollten Kompromisse ausgehandelt werden, zum Beispiel, dass nur vor der Tür geraucht werden darf.
2. Sorgen Sie für eine rauchfreie Umgebung
Auch Passivrauchen erhöht das Krebsrisiko. Denn bei der der Verbrennung von Tabak werden Karzinogene in die Luft abgegeben. Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) geht davon aus, dass Zigarettenqualm die häufigste Ursache für Lungenkrebs bei Nichtrauchern ist. Untersuchungen zeigen zudem, dass sich das Lungenkrebsrisiko von chronischen "Passivrauchern" verdoppelt. Darum gilt es, Plätze, an denen geraucht wird, zu meiden. Wird zu Hause oder am Arbeitsplatz geraucht, sollten Kompromisse ausgehandelt werden, zum Beispiel, dass nur vor der Tür geraucht werden darf.

2. Sorgen Sie für eine rauchfreie Umgebung

Übergewicht ist nicht nur schlecht fürs Herz-Kreislauf-System. Die überflüssigen Pfunde erhöhen auch nachweislich das Krebsrisiko – je nach Krebsart in unterschiedlicher Ausprägung. Als Faustregel gilt: Je stärker ausgeprägt die Fettleibigkeit ist, desto höher das Erkrankungsrisiko. Hätten alle Menschen in Deutschland Normalgewicht, ließe sich die Zahl der Krebsneuerkrankung schätzungsweise um fünf Prozent senken.
3. Legen Sie Wert auf ein gesundes Körpergewicht
Übergewicht ist nicht nur schlecht fürs Herz-Kreislauf-System. Die überflüssigen Pfunde erhöhen auch nachweislich das Krebsrisiko – je nach Krebsart in unterschiedlicher Ausprägung. Als Faustregel gilt: Je stärker ausgeprägt die Fettleibigkeit ist, desto höher das Erkrankungsrisiko. Hätten alle Menschen in Deutschland Normalgewicht, ließe sich die Zahl der Krebsneuerkrankung schätzungsweise um fünf Prozent senken.

3. Legen Sie Wert auf ein gesundes Körpergewicht

Regelmäßiger Sport verringert das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Wissenschaftlich gesichert ist das zum Beispiel für Brustkrebs nach den Wechseljahren sowie für Darmkrebs. Zudem gibt es Hinweise, dass körperliche Aktivität das Rückfallrisiko nach einer Krebserkrankung verringert. Wer sich täglich 30 Minuten bewegt - und das muss nicht im Sportstudio sein - tut auf jeden Fall eine Menge für seine Gesundheit. Bewegung zählt zusammen mit Sport als Herzstück eines gesunden Lebensstils.
4. Bewegen Sie sich täglich
Regelmäßiger Sport verringert das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Wissenschaftlich gesichert ist das zum Beispiel für Brustkrebs nach den Wechseljahren sowie für Darmkrebs. Zudem gibt es Hinweise, dass körperliche Aktivität das Rückfallrisiko nach einer Krebserkrankung verringert. Wer sich täglich 30 Minuten bewegt - und das muss nicht im Sportstudio sein - tut auf jeden Fall eine Menge für seine Gesundheit. Bewegung zählt zusammen mit Sport als Herzstück eines gesunden Lebensstils.

4. Bewegen Sie sich täglich

Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte - eine gesunde Ernährung verringert tatsächlich das Krebsrisiko. Umgekehrt gilt, dass alles, was zu fett, zu süß, zu salzreich und industriell weiter verarbeitet ist, vermieden werden sollte. Dazu gehören nicht nur Fast-Food und Wurst aus dem Supermarkt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte kürzlich sogar rotes Fleisch als "wahrscheinlich karzinogen für den Menschen" eingestuft.
5. Ernähren Sie sich gesund
Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte - eine gesunde Ernährung verringert tatsächlich das Krebsrisiko. Umgekehrt gilt, dass alles, was zu fett, zu süß, zu salzreich und industriell weiter verarbeitet ist, vermieden werden sollte. Dazu gehören nicht nur Fast-Food und Wurst aus dem Supermarkt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte kürzlich sogar rotes Fleisch als "wahrscheinlich karzinogen für den Menschen" eingestuft.

5. Ernähren Sie sich gesund

Alkohol kann den Körper massiv schaden. Dennoch ist nur wenigen bekannt, dass er auch die Entstehung von Krebserkrankungen begünstigt. Da es nach Ansicht von Wissenschaftlern keine unbedenklichen Mengen gibt, sollte der Alkoholkonsum so weit wie möglich reduziert werden. Wichtig zu wissen: Werden zum Gläschen Wein, Bier oder Schnaps noch Zigaretten geraucht, addieren sich die krebserregenden Effekte der beiden Suchtmittel nicht bloß, sie verstärken sich sogar.
6. Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum
Alkohol kann den Körper massiv schaden. Dennoch ist nur wenigen bekannt, dass er auch die Entstehung von Krebserkrankungen begünstigt. Da es nach Ansicht von Wissenschaftlern keine unbedenklichen Mengen gibt, sollte der Alkoholkonsum so weit wie möglich reduziert werden. Wichtig zu wissen: Werden zum Gläschen Wein, Bier oder Schnaps noch Zigaretten geraucht, addieren sich die krebserregenden Effekte der beiden Suchtmittel nicht bloß, sie verstärken sich sogar.

6. Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum

Wenn wir einen Sonnenbrand auf unserer Haut entdecken, ist es schon zu spät: UV-Strahlen haben bereits die Erbsubstanz (DNA) in den Hautzellen geschädigt. Zwar können Reparaturmechanismen der Haut diese Schäden beheben. Manchmal kommt es dabei jedoch zu Mutationen im Erbgut. Da diese Mutationen zu bösartigem Zellwachstum führen können, wird das Hautkrebsrisiko mit jedem Sonnenbrand größer. Sonnenbäder sollten daher nur mit ausreichend Lichtschutzfaktor genossen werden.
7. Vermeiden Sie Sonnenbrände
Wenn wir einen Sonnenbrand auf unserer Haut entdecken, ist es schon zu spät: UV-Strahlen haben bereits die Erbsubstanz (DNA) in den Hautzellen geschädigt. Zwar können Reparaturmechanismen der Haut diese Schäden beheben. Manchmal kommt es dabei jedoch zu Mutationen im Erbgut. Da diese Mutationen zu bösartigem Zellwachstum führen können, wird das Hautkrebsrisiko mit jedem Sonnenbrand größer. Sonnenbäder sollten daher nur mit ausreichend Lichtschutzfaktor genossen werden.

7. Vermeiden Sie Sonnenbrände

Krebserregende Stoffe finden sich mitunter im Wasser, in der Erde und in der Luft. Und manchmal befinden sie sich auch zu Hause oder am Arbeitsplatz. Ganz kann man sich nie vor diesen meist chemischen Substanzen schützen, aber man sollte aufmerksam bleiben und beispielsweise auf Inhaltsstoffe achten, Anweisungen des Arbeitgebers befolgen oder im Zweifel Gesundheitsbehörden zu Rate ziehen. Auf der Liste der gefährlichen Schadstoffe stehen etwa Asbest, Benzol und Dioxine, aber auch Abgase aus Dieselmotoren.
4. Schützen Sie sich vor krebserregenden Stoffen
Krebserregende Stoffe finden sich mitunter im Wasser, in der Erde und in der Luft. Und manchmal befinden sie sich auch zu Hause oder am Arbeitsplatz. Ganz kann man sich nie vor diesen meist chemischen Substanzen schützen, aber man sollte aufmerksam bleiben und beispielsweise auf Inhaltsstoffe achten, Anweisungen des Arbeitgebers befolgen oder im Zweifel Gesundheitsbehörden zu Rate ziehen. Auf der Liste der gefährlichen Schadstoffe stehen etwa Asbest, Benzol und Dioxine, aber auch Abgase aus Dieselmotoren.

4. Schützen Sie sich vor krebserregenden Stoffen

Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Gas in der Erde. Sind wir ständig einer Radonbelastung ausgesetzt, erhöht sich unser Lungenkrebsrisiko unter Umständen dramatisch. Je nach Urangehalt des Bodens gibt es in einigen Wohnhäusern hohe Radonkonzentrationen. Da das Gas farb- und geruchlos ist, können nur radioaktive Messungen Klarheit schaffen, wie hoch die örtliche Radonbelastung ist.
9. Prüfen Sie, ob Sie einer erhöhten Radonbelastung ausgesetzt sind und senken Sie diese gegebenenfalls
Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Gas in der Erde. Sind wir ständig einer Radonbelastung ausgesetzt, erhöht sich unser Lungenkrebsrisiko unter Umständen dramatisch. Je nach Urangehalt des Bodens gibt es in einigen Wohnhäusern hohe Radonkonzentrationen. Da das Gas farb- und geruchlos ist, können nur radioaktive Messungen Klarheit schaffen, wie hoch die örtliche Radonbelastung ist.

9. Prüfen Sie, ob Sie einer erhöhten Radonbelastung ausgesetzt sind und senken Sie diese gegebenenfalls

Frauen, die ihre Babys über einen längeren Zeitraum stillen, haben ein geringeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, als Frauen, die nicht stillen. Warum das so ist, weiß man noch nicht genau. Vermutlich hängt der gesundheitliche Vorteil mit einer Verringerung der lebenslangen Hormonexposition zusammen. A pro pos Hormone: Hormonersatztherapien zur Behandlung von Wechseljahrbeschwerden erhöhen das Risiko für Brust-, Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs. Darum sollte die Substitution weiblicher Hormone möglichst kurz und mit der geringstmöglichen Dosis erfolgen. Noch besser ist ein kompletter Verzicht.
10. Stillen Sie wenn möglich Ihr Kind und verzichten Sie auf Hormonersatztherapien.
Frauen, die ihre Babys über einen längeren Zeitraum stillen, haben ein geringeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, als Frauen, die nicht stillen. Warum das so ist, weiß man noch nicht genau. Vermutlich hängt der gesundheitliche Vorteil mit einer Verringerung der lebenslangen Hormonexposition zusammen. A pro pos Hormone: Hormonersatztherapien zur Behandlung von Wechseljahrbeschwerden erhöhen das Risiko für Brust-, Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs. Darum sollte die Substitution weiblicher Hormone möglichst kurz und mit der geringstmöglichen Dosis erfolgen. Noch besser ist ein kompletter Verzicht.

10. Stillen Sie wenn möglich Ihr Kind und verzichten Sie auf Hormonersatztherapien.

Fast ein Fünftel aller Krebserkrankungen wird durch Infektionen mit Viren oder Bakterien verursacht. Doch vor einigen Viruserkrankungen kann man sich mit einer Impfung schützen. Die Impfung gegen Hepatitis-B-Viren (HBV) war die erste echte Impfung gegen Krebs, weil sie vor einer chronischen Leberentzündung und damit vor Leberkrebs schützt. Eine weitere echte Impfung gegen Krebs ist die 2006 eingeführte HPV-Impfung. Bestimmte Humane Papillomviren (HPV) lösen nicht nur Gebärmutterhalskrebs, sondern auch Tumore im Kopf-Halsbereich, im Analbereich und an den Genitalien aus. Die HPV-Impfung wird in Deutschland zwar derzeit nur für Mädchen ab neun Jahren offiziell empfohlen, jedoch können sich auch Jungen impfen lassen und so ihr Krebsrisiko senken.
11. Lassen Sie Ihr Kind gegen Hepatitis B und Humane Papillomviren (HPV) impfen
Fast ein Fünftel aller Krebserkrankungen wird durch Infektionen mit Viren oder Bakterien verursacht. Doch vor einigen Viruserkrankungen kann man sich mit einer Impfung schützen. Die Impfung gegen Hepatitis-B-Viren (HBV) war die erste echte Impfung gegen Krebs, weil sie vor einer chronischen Leberentzündung und damit vor Leberkrebs schützt. Eine weitere echte Impfung gegen Krebs ist die 2006 eingeführte HPV-Impfung. Bestimmte Humane Papillomviren (HPV) lösen nicht nur Gebärmutterhalskrebs, sondern auch Tumore im Kopf-Halsbereich, im Analbereich und an den Genitalien aus. Die HPV-Impfung wird in Deutschland zwar derzeit nur für Mädchen ab neun Jahren offiziell empfohlen, jedoch können sich auch Jungen impfen lassen…

11. Lassen Sie Ihr Kind gegen Hepatitis B und Humane Papillomviren (HPV) impfen

Wird Krebs früh erkannt, ist er in vielen Fällen noch heilbar. Darum ist die Teilnahme an den bestehenden Screening-Programmen so wichtig. Derzeit werden in Deutschland Früherkennungsuntersuchungen zu Darmkrebs, Hautkrebs, Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Prostatakrebs angeboten. Der Nutzen dieser Untersuchungen ist hinreichend belegt. Da bei den Screenings auf Gebärmutterhals- und Darmkrebs auch Krebsvorstufen entdeckt werden können, kann die Entstehung von Krebs sogar in vielen Fällen verhindert werden.
12. Nehmen Sie an Krebsfrüherkennungs- und Screeningprogrammen teil
Wird Krebs früh erkannt, ist er in vielen Fällen noch heilbar. Darum ist die Teilnahme an den bestehenden Screening-Programmen so wichtig. Derzeit werden in Deutschland Früherkennungsuntersuchungen zu Darmkrebs, Hautkrebs, Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Prostatakrebs angeboten. Der Nutzen dieser Untersuchungen ist hinreichend belegt. Da bei den Screenings auf Gebärmutterhals- und Darmkrebs auch Krebsvorstufen entdeckt werden können, kann die Entstehung von Krebs sogar in vielen Fällen verhindert werden.

12. Nehmen Sie an Krebsfrüherkennungs- und Screeningprogrammen teil

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