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Selbsthilfe-Kit

Das Interreg 5A Projekt HERACLES entwickelt, designt und testet zusammen mit deutschen und dänischen Krebsprebspatient*innen und Kliniken ein Selbsthilfepaket. Es soll Krebspatient*innen (und deren Familien) dabei helfen, ihren Alltag zu verändern, mehr Selbstbestimmung über ihren Behandlungsverlauf zu bekommen, über existenzielle Themen ins Gespräch zu kommen und insgesamt dazu beitragen, die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft ist Projektpartner für das Selbsthilfe-Køfferchen und durfte fünf Exemplare an Krebspatientinnen in Schleswig-Holstein abgeben, damit diese die Selbsthilfe-Kits auf ihre Praxistauglichkeit prüfen und das Projekt weiter voranbringen können.

Das Selbsthilfepaket enthält konkrete Materialien, Taktiken, Übungen und Ratschläge, die andere Krebspatient*innen angewandt haben. Die Ideengeber*innen waren teils in konventioneller, teils in alternativer Behandlung, oder nutzten beides in einem komplementären Behandlungsverlauf.

Eigene Selbsthilfestrategien und Selbstpflege können wesentlich zu einer höheren Lebensqualität und damit zur Bewältigung einer schweren Erkrankung beitragen. Häufig fehlen den Patient*innen jedoch Ideen, um konkrete Selbsthilfestrategien für sich und ihre Familie zu finden. Neben dem Aufzeigen von Selbsthilfestrategien will das Selbsthilfepaket zum Gespräch über alternative und ergänzende Behandlungen ermuntern. Denn für die behandelnden Ärzt*innen ist es unerlässlich, mit den Patient*innen über die angewendeten oder angedachten alternativen oder komplementären Behandlungen zu sprechen, um ungewünschte Nebenwirkungen auszuschließen.

Durch Feldstudien, Beobachtungen, Interviews und Designworkshops haben die HERACLES Designforscher*innen von Krebspatient*innen angewandte Selbsthilfestrategien identifiziert. Strategien, die die Patient*innen in ihrem Alltag stützen und stärken. Auf dieser Grundlage haben sie 16 „Werkzeuge“ entwickelt, die im vorläufigen Prototyp des Selbsthilfepaketes enthalten sind. Dieser Prototyp beidseits der deutsch-dänischen Grenze getestet.

 

 

Mehr Informationen erhalten Sie hier oder bei https://socialdesignunit.org.

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